• Nein, es gibt deutliche Unterschiede. Es gibt die Unterscheidung
    • zwischen reinen Frauenverbindungen, gemischten Verbindungen und Männerverbindungen
    • zwischen farbentragenden, farbenführenden und schwarzen Verbindungen
    • zwischen pflichtschlagenden, fakultativ schlagenden, frei schlagenden und nichtschlagenden Verbindungen
    • zwischen der allgemeinen Ausrichtung der Verbindung: Es gibt christlich geprägte, politisch, sportlich, kulturell ausgerichtete Verbindungen
  • Die gängigsten Verbindungsarten sind katholische Studentenverbindungen, Corps, Burschenschaften, Landsmannschaften, Damenverbindungen, Christliche Studentenverbindungen, Sängerschaften, Akademische Turmverbindungen, Turnerschaften und Schwarze Verbindungen.
    Siehe Wikipedia: Verbindungsarten

Nein, derzeit gibt es zwei burschenschaftliche Dachverbände, die Deutsche Burschenschaft und die Neue Deutsche Burschenschaft, viele Burschenschaften sind aber auch Dachverbandsfrei.
Nein, nicht zwingend, wir sind eine fakultativ schlagende Burschenschaft. Das bedeutet, dass wir unseren Mitgliedern das Studentische Fechten beibringen aber jeder selbst die Entscheidung trifft ob er eine scharfe Mensur machen möchte.
Definitiv nicht. Es mag sein das vereinzelte Burschenschaften, beziehungsweise einzelne Mitglieder von Burschenschaften oder allgemein Verbindungen rechtes Gedankengut besitzt und sogar vom Verfassungsschutz überwacht werden aber das sind Einzelfälle und die eine Verallgemeinerung nicht zulassen. Zu solchen Verbindungen und Personen wollen wir auch keinen Kontakt haben. Jedes unserer Mitglieder ist frei in der Entscheidung wen er politisch gut findet. Rechts- oder Linksaußenwähler haben in unserer Verbindung aber keinen Platz.
Nein, grundsätzlich ist die Staatsbürgerschaft irrelevant bei einer Aufnahme. Eine Verbundenheit zur Stuttgart und Deutschland sollte aber vorhanden sein, da wir das Lebensbundprinzip pflegen. Das bedeutet, dass unser Mitglieder während des Studiums Freundschaften schließen die über das Studium hinaus bestehen und man sich gerne wieder auf dem Verbindungshaus trifft.
Austreten darf man schon, wird aber nach der Kennenlernzeit, sprich der Fuxenzeit, also der Mitgliedschaft auf Probe, welche bei uns ein bis zwei Semester dauert, nicht gern gesehen, da man dann die Vorzüge wie günstiges Wohnen und Hilfe im Studium genossen hat und ja Teil der Gemeinschaft ist. Dafür ist die Fuxenzeit da, um jedem Mitglied die Möglichkeit zu geben die Verbindung kennen zu lernen und selbst zu entscheiden ob man Teil der Gemeinschaft werden will. Es sollte danach also eher eine Selbstverständlichkeit als ein Zwang sein, weiterhin Mitglied zu sein und auch die nachfolgenden Mitglieder zu unterstützen.
Das ist geschichtlich bedingt, früher waren nur Männer an Universitäten zugelassen, daher waren alle älteren Verbindungen erstmals natürlich auch nur für Männer interessant. Als sich die Universitäten dann auch für Frauen öffneten, machten dies ihnen auch viele Verbindungen nach und es gründeten sich sogar Frauenverbindungen. Die Mehrheit der Verbindungen blieb aber dabei nur Männer aufzunehmen. Anders als bei einer „normalen“ WG teilen sich Verbindungsstudenten nicht nur die Gemeinschaftsräume sondern nehmen auch gemeinsam an den Veranstaltungen teil, deshalb ist es umso schwieriger wenn hormonelle Spannungen entstehen oder wieder verfliegen oder Konkurrenzkampf entsteht. Im schlimmsten Fall kann es also zu ganzen Spaltungen von Verbindungen führen, weil sich Mitglieder nach der Trennung zwischen beiden Partner entscheiden müssen. Nicht zu Letzt will Mann aber manchmal einfach nur Mann sein und wie das andere Geschlecht beim Mädelsabend eben die Männerabende genießen.
Sexuelle Vorlieben und Ausrichtungen sind Privatsache und sollten als diese auch respektiert werden.
Wie in den meisten Studenten-WG´s wird auch bei uns gerne mal das ein oder andere Bier nach dem Lernen getrunken und auch bei unserer Veranstaltungen gibt es davon reichlich. Das Studium steht aber an erster Stelle und auch wenn der Abend noch so lang war, geht es am nächsten Tag wieder in die Vorlesung oder zur Lerngruppe. Zu Alkohol gezwungen wird aber niemand. Es wäre prinzipiell also möglich als Mitglied kein Alkohol zu trinken, dann muss man eben mit blöden Sprüchen leben.
Nein, zur Aufnahme als neues Mitglied muss man lediglich die folgenden Kriterien erfüllen: Männlich, Student an einer Stuttgarter Hochschule, am besten Studienbeginner und sollte in die Gemeinschaft passen, wie das eben auch bei anderen WG´s der Fall ist. Ein Aufnahmeritual gibt es in diesem Sinn also nicht. Es gibt aber verschiedene Voraussetzungen die man erfüllen muss um dann nach der Fuxenzeit ein Vollmitglied zu werden. Eine davon ist ein Wissenstest um zu sehen ob das Mitglied sich mit dem Verbindungsleben auseinander gesetzt hat.
Unter unseren Mitgliedern sind viele Studiengänge zu finden, die gängigsten sind natürlich die technischen Studiengänge der Universität Vaihingen, wir haben aber auch Studenten der Universität Hohenheim oder der verschiedenen Stuttgarter Hochschulen unter unseren Mitgliedern.
Nein, die Verbindungen aus den Filmen sind meistens „Frats“ aus den USA und haben wenig bis nichts mit den deutschen Verbindungen zu tun. Einzig der Genuss von Alkohol und das immer mal wieder Partys veranstaltet werden ist eine Gemeinsamkeit.

Wenn du zu einem dieser Themen oder jegliche sonstige Fragen hast, dann melde dich doch direkt bei uns!

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  Bopserklinge 8
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